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Bienen an der Georg-Klingenberg-Schule

Aufbau einer Schulimkerei

Im Rahmen des WAT-Unterrichts (Wirtschaft-Arbeit-Technik) der Klassenstufe 10 wird ab dem Schuljahr 2018/19 an unserer Schule in themenübergreifenden Projekten gearbeitet, um die Stoffgebiete

„Ernährung und Konsum aus regionaler und globaler Sicht“,

„Unternehmerisches Handeln“ und

„Gestaltung komplexer Projekte/Bewertung technischer Innovationen“

gemeinsam zu bearbeiten.


Unser Projekt ist der Aufbau und langfristige Betrieb einer eigenen Schulimkerei.


Folgende Themengebiete aus dem Rahmenlehrplan können wir anhand der Schulimkerei praxisbezogen unterrichten:

  • Projektplanung

  • Materialplanung & Beschaffung

  • Herstellungsschritte / Baupläne

  • Fertigung komplexer Gegenstände

  • Buchführung /Rechnungswesen

  • Produktion / Absatz

  • Marketing / Vertrieb

  • Wirtschaftskreislauf

  • Vergleich Nahrungsmittel regional / global

  • Biologische Produktion landwirtschaftl. Produkte


Im Rahmen unserer Projektplanung haben wir uns für den Selbstbau von Mellifera Einraumbeuten entschieden, den geeigneten Standort ausgewählt, Kontakt zum örtlichen Imkerverein hergestellt und uns dessen imkerliche Betreuung gesichert.

Anfang April bekommen wir nun 2 Buckfast-Ableger, die in unsere bereits fertiggestellten Beuten einziehen werden.


Natürlich planen wir die Bienen der Schulimkerei auch für fachübergreifenden Unterricht einzusetzen.

Im Rahmen des WAT Kurses Elektrotechnik ist geplant die fertigen Beuten mit Temperatursensoren, mit Drucksensoren (zur Gewichtsermittlung) und mit WebCams auszurüsten.

Zur manuellen Erfassung und Verwaltung von wichtigen Daten werden wir die BeeinTouch Web Application nutzen.

Die manuell und automatisch erfassten Daten gehen im Themenbereich „Datenbanken“ wieder in den Informatikunterricht der 9/10 Klassen ein.

Auch der Kurs Naturwissenschaften aus dem Wahlpflichtbereich der Klassenstufen 7/8 wird von unserer Schulimkerei profitieren.


Und was planen wir für die Zukunft?

1. die Daten unserer Bienen werden wir mit einer APP verwalten, die vom Smartphone und vom Rechner aus erreichbar ist

2. wir planen unsere eigenen Beuten mit „Elektronik“ zur Datenerfassung auszurüsten und können uns da am Beispiel der High Tech Beuten von „we4bee“ orientieren

3. wir wollen nicht nur Daten für uns sammeln sondern auch Teil eines Netzwerkes „ we4bee“ werden und unsere Daten zur Verfügung stellen

4. Ende Mai/Anfang Juni verfügen wir bereits über einen eigenen Ableger, der in die nächste Beute einziehen kann

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